Welche ist die beste Strategie, um sich eine Facebook-Seite aufzubauen?

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Wir alle wissen, dass Facebook mittlerweile zum Alltag sehr vieler Menschen dazugehört. Mittlerweile nutzen über 1,7 Milliarden User den Social Media Giganten jeden Monat.

Deshalb nutzen wir Facebook auch gerne, um neue potenzielle Kunden darüber zu generieren und mit unserer Zielgruppe zu kommunizieren.

Der Aufbau einer Facebook-Seite kann allerdings sehr zeit- und energieaufwändig sein, wenn man keinen Plan hat, wie man vorgehen muss.

In diesem Artikel behandle ich ein paar Faktoren, die wichtig sind für die Wachstumsstrategie deiner Facebook-Seite.

Gleichzeitig möchte ich aber auch erwähnen, dass die Anzahl der Likes dabei nicht essentiell ist, sondern die Anzahl von echten potenziellen Kunden, die daraus generiert werden.

Facebook Content Strategie

Facebook Content Strategie

Damit du deine Facebook Seite langfristig aufbaust, benötigst du eine Content Strategie dafür. Daran kommst du nicht vorbei.

Die Konzipierung einer Content Strategie für Facebook kann in verschiedenen Formen erfolgen. Manche Unternehmen machen das in Form einer Spreadsheet-Tabelle, andere als To-Do-Liste. Meist wird dieser dann als Redaktionsplan bezeichnet.

Doch alle beinhalten im Grunde folgende 3 essentiellen Faktoren:

  1. Datum
  2. Ziel des Beitrags
  3. Inhalt

Zusätzlich dazu kann man einige Faktoren hinzufügen, wie zum Beispiel Zuständigkeit (falls du in einem größeren Unternehmen arbeitest), Quellen, Software, die zu Erstellung notwendig ist, etc.

Im nächsten Schritt muss natürlich auch die Entscheidung fallen, welches Format zu welchem Ziel am besten dazu passt.

Hier in Kurzversion die verschiedenen Formate, die auf Facebook gut funktionieren:

Fotos: Vor allem dann, wenn man versucht eine Personal Brand zu schaffen, kommt man an Fotos nicht nicht vorbei. In einem Test haben wir bemerkt, dass Anzeigen im Newsfeed, die ein Gesicht beinhalten, mehr Klicks generieren, als jene, die nur Text beinhalten.

Videos: Facebook versucht die Marktführung für Videos zu erlangen und hat aus diesem Grund auch sehr gute Möglichkeiten geschaffen, um hohe Interaktion zu generieren. Experten zufolge wird Video bis 2020 etwa 75% der konsumierten Medien ausmachen. Du bist daher auf der sicheren Seite, wenn du mit Videos arbeitest.

Zitatkarten: Viele kennen sie. Viele nutzen sie auch. Zitatkarten funktionieren nach wie vor branchenübergreifend sehr gut. Da es fast zu jedem Thema inspirierende, motivierende und auch lustige Zitate gibt, sollte man diese unbedingt in seine Content Strategie einbauen.

Links: Teile deine Blog-Artikel, deine YouTube-Videos, etc. Facebook lebt nicht nur von internem Micro-Content, sondern genauso wichtig sind die externen Links, die darüber geteilt werden. Nutze also diese Möglichkeit, um auch längeren (long-form) Content zu nutzen.

Viele stellen sich auch die Frage: Wie oft sollte ich den etwas auf Facebook posten?

Es gibt viele Studien und Informationen dazu, wie oft man posten sollte. Und vor allem zu welchen Uhrzeiten, wenn man mehrmals täglich Inhalt veröffentlicht.

Meiner Meinung nach ist es sinnvoll dafür selbst ein Gefühl zu bekommen, indem man experimentiert. Oft ist es so, dass man nach einem bestimmten Rhythmus Momentum aufbaut und diesen dann dafür nutzt, um einen länger anhaltenden Boom auszulösen.

Wir haben bemerkt, dass es zu echten Raketen-Effekten kam, wenn man zur richtigen Zeit von der Regel abweicht.

Man sollte aber eine Regelmäßigkeit einhalten, da bei längeren Pausen, die Reichweite nach unten gehen kann.

Facebook Link

Integriere deine Facebook-Seite überall ein

Baue den Link zu deiner Facebook-Seite unbedingt auch auf deiner Webseite ein. Ebenso auf deinem Blog und eventuell auf Landing Pages (wo die Masse der Fans als Social Proof Element wirken kann).

Vor allem dann, wenn du regelmäßigen Inhalt auf deiner Webseite lieferst – zum Beispiel in Form von wöchentlichen Blogs – solltest du deinem Facebook-Link eine prominente Stelle bieten.

Das hilft dir dabei, bestehende Leser noch besser an dich und deiner Marke oder deinem Unternehmen zu binden.

Bitte beachte dabei die neue Rechtslage bezüglich Facebook Likes Button.

Auf anderen Social Media Profilen bieten sich auch immer wieder Plätze, wo du deinen Facebook Link platzieren kannst. Zum Beispiel auf deinem YouTube Kanal:

YouTube Kanal Links

Gerade dann, wenn man auf anderen Social Media Plattformen eine signifikante Gefolgschaft generiert, sollte man Plattform-übergreifend versuchen sie zu binden.

Dabei entsteht etwas, was Brendon Burchard als „Circular Viralocity“ bezeichnet. Was im Grunde so viel heißt, dass man die Gefolgschaft auf einer Plattform ausnutzt, um das maximale Potenzial auf allen anderen Plattformen nutzt.

Teile die Inhalte anderer

Viele werden jetzt vielleicht einen Schock-Moment erleben, aber ich muss es an diesem Punkt erwähnen.

Das Teilen von Inhalte anderer hat viele Vorteile – selbst dann, wenn es die eigene Konkurrenz ist.

Die Kollegen von Leadtail haben dazu einen sehr guten Artikel geschrieben, der verkürzt im Grunde folgendes aussagt:

1. Deine Zielgruppe wird dir mehr Vertrauen schenken. Aufgrund dessen, weil du das Interesse deiner Kunden vor deinen eigenen stellst, wirst du glaubwürdiger. Wenn Mitbewerber guten Inhalt erstellen, warum sollte man diesen nicht auch mit der eigenen Zielgruppe teilen?

2. Erweitert deine Content-Strategie. Dadurch, dass du auch vom Inhalt anderer Gebrauch machst, musst du weniger Content erstellen. Außerdem gibt es deiner Facebook-Seite einen organischen Touch, der wiederum Vielfältigkeit mit sich bringt.

3. Lenkt die Aufmerksamkeit von potenziellen Partnern auf dich. Der Großteil der geschäftlichen Partner, die mir dabei geholfen haben noch mehr Kunden zu generieren, sind durch Interaktion auf Facebook und anderen Social Media Plattformen zustande gekommen. Viele der Personen, deren Inhalte du teilst, werden sich der Neugierde halber ansehen, wer du bist und was du machst. Dabei kann einiges entstehen.

Facebook Ads

Nutze Facebook Ads

Werbung auf Facebook ist etwas revolutionäres. Mittlerweile habe ich der Plattform über 80% meiner Kunden zuzuschreiben.

Wenn man Facebook Ads richtig einsetzt kann man davon richtig profitieren. Und auch hier gibt es 2 gute Möglichkeiten:

Pushe deine erfolgreichen Beiträge.

Wenn du merkst, dass ein bestimmter Beitrag organisch gut funktioniert, dann erweitere einfach seine Reichweite, indem du ihn bewirbst.

Vor allem, wenn der Beitrag oft geteilt wird.

Meist kommt da ein sehr interessanter Effekt zu standen, der die Reichweite exponentiell erweitert und dem Beitrag ein wesentlich längeres Leben verleiht.

Pushe deine Seite.

Über Facebook hast du auch die Möglichkeit deine Seite zu bewerben, sodass du Fans einkaufst. Das ist eine sehr gute Methode, da du damit im Newsfeed derer landest, die zwar noch keine Fans sind, aber potenzielle Kunden wären.

Da gibt es einen Trick, der die Performance deiner Anzeige richtig durch die Decke fliegen lässt.

In der Anzeige selbst verwende ich gerne ein Zitat, einen lustigen Spruch oder Content, der sonst gerne geliked und geteilt wird.

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Die Anzeige aber ist so aufgebaut, dass die Fans den Inhalt nicht liken können und auch nicht teilen. Die einzige Möglichkeit, um sich zu äußern, dass einem der Inhalt gefällt ist, indem man der Seite sein „Gefällt-mir“ gibt und dadurch Fan wird.

Das hat einen positiven Nebeneffekt, denn diese Fans werden dann auch zu treuen „Likern“ von Inhalten, die Ähnlich sind wie die Anzeige, die sie gesehen haben.

Verbinde dich mit Zielgruppenbesitzer

Zielgruppenbesitzer sind der geheime Schlüssel für schnellen und qualitativen Aufbau einer Facebook-Seite.

Es ist daher sinnvoll hier strategisch vorzugehen und sich zu überlegen, wie man sich mit Zielgruppenbesitzern verbinden kann.

Viele machen den Fehler und versuchen durch Spam-Kommentare auf deren Inhalte die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Das ist der falsche Ansatz, denn wenn man das tut, sieht man den Zielgruppenbesitzer als Konkurrent, statt als potenziellen Partner.

Die beste Methode, um mit Zielgruppenbesitzern in Verbindung zu treten ist, dass man ihnen das gibt, was ihre Zielgruppen gerne haben möchten.

Dabei gibt es viele Möglichkeiten.

Man kann zum Beispiel zusammen Content erstellen. Selfies, Videos, etc. Das Format ist nicht so wichtig, wie der Nutzen, der dadurch der Zielgruppe gestiftet wird.

Indem du wertvollen Content zur Verfügung stellst, kannst du auf elegante Art und Weiße neue potenzielle Kunden auf deine Facebook-Seite lenken.

Fazit

Wie auch immer, du deine Facebook-Seite aufbaust, achte darauf, dass du immer Nutzen stiftest für deine Zielgruppe.

Durch regelmäßigen und hochqualitativen Content stellst du sicher, dass es für deine Zielgruppe einen Grund gibt, dir zu folgen.

Durch Einsatz von Facebook Ads und Verbindungen mit Zielgruppenbesitzern kannst du deiner Facebook-Seite den Push geben, den sie braucht, um eine gewisse Reichweite zu generieren.

Willst du lernen, mit welcher Strategie du mehr Kunden auf Facebook gewinnen kannst? Lade dir jetzt den ultimativen Facebook Aktionsplan herunter:

Über den Autor

Emanuel Dragomir

Emanuel Dragomir ist der Gründer & Geschäftsführer von edmarketing.at! Seit 2012 hat er über 100 Firmen und Unternehmen persönlich dabei geholfen mehr Kunden zu gewinnen mit Hilfe von Online Marketing. Facebook | Instagram | Twitter